Um 18.30 Uhr habe ich Alexander Finkel im Hotel Braun getroffen, wo ich ihm ein Zimmer reserviert hatte, und wir haben uns für 19 Uhr im Theater "Blaues Haus" in Bolanden-Weierhof verabredet.
Ich habe versucht, ihm zu erklären, wo sich das Blaue Haus befindet, aber mit meinem schlechten Orientierungssinn war die Erklärung nicht perfekt. IIch stand im Blauen Haus und ärgerte mich über mich selbst, aber dann beschloss ich, zurück zum Kreisel zu fahren und dort auf Alexander zu warten. Und da kam er schon, nachdem er ein bisschen durch die Gegend gefahren war... Er war nicht besonders begeistert, aber dann ging trotzdem alles gut.
Er baute seine Kulisse auf, und nach und nach kamen die Gäste...
Das Blaue Haus ist ein schönes Theater, man sitzt dort an kleinen runden Tischen, es ist sehr vornehm und gemütlich.
Viele Freunde aber auch Unbekannte waren da, ich begrüßte sie, und Alexander fing an zu erzählen.
Ab diesem Moment spürte man die Begeisterung und die Spannung... man hatte den Eindruck, mit dem jungen Santiago oder neben ihm zu sein... man sah seine Schafe, man konnte die alte Frau sehen, wie sie die Zukunft deutete, man entdeckte die Oase und fühlte die Spannung und Unsicherheit von Santiago bei der Suche nach dem Schatz. Man konnte die schöne Fatima bewundern, es war schön zu sehen, wie die Liebe der beiden jungen Leute größer wurde, und man freute sich, als er sein Ziel erreichte.
Das Publikum war begeistert, und für mich ist es ein Erfolg und eine Ermutigung weiterzumachen.
Eine große Überraschung war das Feuerwerk während der Pause, ein wunderschönes Feuerwerk. An dem Abend feierte Jürgen, der neue Inhaber des Polygon, die Eröffnung seines Restaurants. Aber das Feuerwerk schien auch für den MANAR zu sein. meine Gäste haben sich sehr gefreut, und ich auch.
Der Abend endete spät, denn viele Gäste blieben noch, um miteinander zu plaudern.
Bevor wir uns trennten, hat uns Alexander Finkel ein wunderschönes Geschenk gemacht, er rezitierte spontan Heinrich Heine, das war ein wunderbarer Moment.
CAPUT I
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Im traurigen Monat November war's, Die Tage wurden trüber, Der Wind riß von den Bäumen das Laub, Da reist ich nach Deutschland hinüber.
Und als ich an die Grenze kam,
Und als ich die deutsche Sprache vernahm,
Ein kleines Harfenmädchen sang.
Sie sang von Liebe und Liebesgram,
Sie sang vom irdischen Jammertal,
Sie sang das alte Entsagungslied,
Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ein neues Lied, ein besseres Lied,
Wir wollen auf Erden glücklich sein,
Es wächst hienieden Brot genug
Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Und wachsen uns Flügel nach dem Tod,
Ein neues Lied, ein besseres Lied!
Die Jungfer Europa ist verlobt
Und fehlt der Pfaffensegen dabei,
Ein Hochzeitkarmen ist mein Lied,
Begeisterte Sterne, sie lodern wild,
Seit ich auf deutsche Erde trat, |
Er kommt bald wieder, um das Ganze zu rezitieren.
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und einen "Grab-Kuchen
gebacken